ÖVP Zarits: „Grüne sind vom Kontrolleur zum Komplizen geworden”

Eisenstadt, 12. 7. 2026

Scharfe Kritik übt ÖVP-Landesparteiobmann Christoph Zarits am APA-Sommerinterview von Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (Grüne). Die alarmierende Kritik des Landesrechnungshofs an den Landesfinanzen tut sie darin mit dem Hinweis auf „schwierige Jahre” ab. „Frau Haider-Wallner prangert als Regierungsmitglied nicht mehr an, was sie als Oppositionspolitikerin noch lautstark angeprangert hat. Im Gegenteil: Sie verantwortet es heute selbst mit”, so Zarits.
ÖVP Landesparteiobmann Christoph Zarits
Vom Kritiker zum Komplizen
Noch im Dezember 2024 nannte es Haider-Wallner „unredlich”, dass die SPÖ „die Schuld zur Gänze auf den Bund” schiebe. Wörtlich mahnte sie: „Es hilft nichts, mit dem Finger auf andere zu zeigen und seine eigenen Hausaufgaben nicht zu machen.” Heute macht sie exakt das Gegenteil: Als Oppositionspolitikerin warf sie dem Landeshauptmann vor, sich „die Liquidität erkauft” zu haben. Heute trägt sie genau diese Politik mit: Der Verkauf der Wohnbauförderungsdarlehen und der Athena-Beteiligungen soll rund 750 Millionen Euro in die Landeskasse spülen – der schrittweise Ausverkauf des letzten Landesvermögens.
Grüne Hakerl auf einer wachsenden Schuldenliste
„Die Grünen sind angetreten, Transparenz und Kontrolle in die Landesregierung zu bringen. Herausgekommen ist das Gegenteil: Sie sind zu Steigbügelhaltern einer Schuldenpolitik geworden, die sie selbst einmal als unredlich bezeichnet haben”, so ÖVP-Landesparteiobmann Christoph Zarits. Die vielen „grünen Hakerl” seien in Wahrheit „Hakerl auf einer immer länger werdenden Schuldenliste – bezahlt von den nächsten Generationen”.
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